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Jahrestreffen 2026 - Gruppenfoto
Aus der Koordinierungsstelle
— September 2026

Zusammenhalten und gemeinsam handeln: Das Jahrestreffen 2026 des Netzwerkes Stiftungen und Bildung

Zum elften Mal folgten rund 160 Netzwerkteilhaberinnen und -teilhaber am 25. September 2026 der Einladung zum bundesweiten Jahrestreffen des Netzwerkes Stiftungen und Bildung in der Mitte Berlins auf dem Gelände der Berliner Stadtmission / martas Gästehäuser. Schon am Vorabend trafen sich 100 Netties und Freundinnen und Freunde des Netzwerkes zum informellen Austausch im Restaurant Reinhard Bär, um sich kennenzulernen, wiederzusehen und auszutauschen. Ein Angebot, das von Jahr zu Jahr von einer immer größeren Zahl von Teilhaberinnen und Teilhabern genutzt wird.

Das Jahrestreffen 2026 am Freitag begann mit einer Gesprächsrunde zwischen Sabine Süß, Leiterin der Koordinierungsstelle, und zwei engagierten Wegbegleitern des Netzwerkes: Josef Ahlke, Vorstandsvorsitzender bei Zukunftsfähiges Thüringen e.V. und Stiftungsratsvorsitzender der BürgerStiftung Erfurt, und Mamad Mohamad, bislang Geschäftsführer beim Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. und nun frisch gewähltes Mitglied des Landtags Sachsen-Anhalt. Gemeinsam warfen sie einen Blick auf die Handlungsspielräume, die eine von Politik und Öffentlichkeit unter Druck gesetzte freiheitlich demokratische Zivilgesellschaft besitzt, und darauf, wie sie sie zum gemeinsamen Handeln nutzen kann. Mamad Mohamad machte deutlich, dass niemand auf einen „Startschuss“ warten sollte: „Die Zeit aufzustehen ist jetzt!“. Er erlebe es als ermutigend, dass viele in seinem Bundesland sagen „es könnte auch mich treffen“ anstatt „es geht mich nichts an, denn ich bin nicht betroffen“. Alle zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure sind handlungsfähig, so betonte Josef Ahlke: „Kooperationen vertiefen, noch verlässlicher werden, Kurs halten. Und zwar mit klarem Ziel, mit Empathie und Offenheit.“

Beim folgenden „Faktencheck“ gab Sabine Süß einen Überblick über aktuelle Entwicklungen innerhalb des Netzwerkes Stiftungen und Bildung. Das stetige Wachstum an registrierten Netties bot den erfreulichen Anlass, mit Claudia Köhler von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung am Standort Sachsen-Anhalt den 1400. Nettie zu begrüßen. Unter dem Titel „Zivilgesellschaft unter Druck“ wurden anschließend die Antworten der Jahrestreffen-Teilnehmerumfrage dargestellt: Die Teilhaberinnen und Teilhaber des Netzwerkes spüren den größten Druck aufgrund von finanziellen Engpässen durch Fördermittelkürzungen sowie durch eine allgemeine Destabilisierung durch das politische Klima. Das Thema wurde auch bei den anschließenden partizipativen BarCamp-Sessions aufgegriffen, die den Nachmittag des Jahrestreffens füllten. In zwei Runden und insgesamt 14 Gesprächsrunden und Workshops entfaltete sich die Bandbreite von den eben genannten politisch geprägten Themen über Qualitätsverbesserungen in den Organisationen (zum Beispiel bessere Methoden, mit Daten zu arbeiten, oder neue Strategien am Übergang Schule-Beruf) bis hin zum Austausch über die Erreichbarkeit von Zielgruppen und damit die Vielfalt der im Netzwerk vertretenen Aktivitäten und Interessen.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahrestreffen, das am 23. und 24. September 2027 in Berlin stattfindet.

Mehr zu den kommenden Sitzungen der Stiftungsnetzwerke Bildung auf Länderebene.
Mehr zur Allianz der 21 Förderer des Netzwerkes Stiftungen und Bildung.
Mehr zu den Teilhaberinnen und Teilhabern.

In diesem Jahr wurde das Jahrestreffen von einer Filmcrew begleitet, die Bildmaterial und Zitate für die Öffentlichkeitsarbeit des Netzwerkes Stiftungen und Bildung sammelte. Teilen auch Sie Ihre Eindrücke vom Jahrestreffen gerne auf Social Media, zum Beispiel mit diesen Hashtags:
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Lesen Sie hierzu auch die Meldung "Die Zivilgesellschaft meldet sich zu Wort".

Zuletzt bearbeitet: 28. September 2026
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