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Aus der Koordinierungsstelle
— Juli 2026

Die Zivilgesellschaft meldet sich zu Wort

Die Zivilgesellschaft und weitere Bildungsakteurinnen und -akteure melden sich zu Wort. In vielen Organisationen entstehen derzeit Positionspapiere und Standortbestimmungen, an vielen sind Netzwerkteilhaberinnen und -teilhaber beteiligt (die Kontakte finden Sie jeweils im Nettie-Finder).

Als großer Verband der Zivilgesellschaft lädt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Mitzeichnung ein: Positionspapier "Zivilgesellschaft stärken - Jetzt!".
Direkt nach der Tagung im Juni 2026 hat die Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement 2026 die Erklärung "Gemeinsam für starke kommunale Bildungslandschaften!" veröffentlicht, die "eine starke Verzahnung der Bildungsbereiche und der Rechtskreise auf Augenhöhe" fordert: Schule und Anbieter non-formaler und informeller Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche (sowohl der Kinder- und Jugendhilfe als auch der Zivilgesellschaft) sollen sich im Sozialraum besser vernetzen und zusammenarbeiten. Zum Beispiel, aber natürlich nicht nur, im Ganztag. Dazu hat der Bundesverband Innovative Bildungsprogramme das Papier "Ganztag gemeinsam gestalten: Impulse für erfolgreiche Bildungspartnerschaften" publiziert, das eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kooperation von Schule und außerschulischen Partnerinnen in den Mittelpunkt stellt. Kooperationen müssen gemanagt werden, dazu bedarf es Personalressourcen, außerdem wird eine stärkere und langfristig gestaltete Strukturförderung als nötig erachtet. Auf der Ebene des Bildungssystems bewegt sich der "Zukunftspakt für bessere Bildung", den die Wübben Stiftung initiiert hat: Schulleitungen, Personen aus der Schulaufsicht sowie aus den Landesministerien aus neun Bundesländern haben sich verständigt und skizzieren, wie eine zielführende datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung aussehen sollte. 
Zu einzelnen Aspekten der non-formalen Bildung haben diese Akteurinnen sich positioniert: Das SV-Bildungswerk hat in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung den Policy-Brief "Digitale Räume sicher gestalten: Schutz ohne Ausschluss" unter aktiver Beteiligung von rund 100 Jugendlichen erarbeitet und das Spannungsfeld von "Schutz, Teilhabe und Befähigung" in digitalen Lebenswelten ausbuchstabiert. Schließlich möchten wir noch auf ein Papier von Balu und Du hinweisen, ebenfalls Nettie, wie fast alle der eben genannten Akteurinnen, das detailliert beschreibt, wie Mentoring-Projekte die Demokratie stärken. Respektvolle Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen verschiedenen Alters und oft auch aus verschiedenen Lebenswelten werden im Mentoring erlebt und (kennen-)gelernt, dies stärkt ein solidarisches und demokratisches Miteinander und wirkt gesellschaftlicher Fragmentierung entgegen (siehe "Begegnung als Keimzelle der Demokratie" hier).

Zuletzt bearbeitet: 22. Juli 2026
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