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Kurzmeldung
— Juni 2026

UNICEF: Internationale Vergleichsstudie, Deutschland beim Kindeswohl wieder unter dem Durchschnitt

In der kürzlich vorgelegten 20. Vergleichsstudie des Unicef-Forschungsinstituts Innocenti belegt Deutschland in der Kategorie "Wohlbefinden von Kindern" einen unterdurchschnittlichen Platz 25 von 37 bewerteten Ländern. Zudem stagniert die Kinderarmutsquote seit Jahren bei 15 Prozent. Ein im Vergleich viel zu hohes Niveau, auch mit Blick auf die Bildungssituation: Nur 60 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland erreichen die Mindestkompetenzen in Lesen und Mathematik. Deutschland liegt hier auf Platz 34 von insgesamt 41 Ländern mit vergleichbaren Bildungsdaten. Gleichzeitig belegt die Studie, dass wirtschaftlich schwächere Länder (als Deutschland) wesentlich besser abschneiden, wenn es um das Wohlbefinden von Kindern und die Bildungsmindestkompetenzen geht. Auf den ersten drei Plätzen beim Wohlbefinden liegen die Niederlande, Dänemark und Frankreich. Auch Portugal und Litauen schneiden wesentlich besser ab. Bei den Lese- und Mathematikkompetenzen führen Irland und Slowenien das Ranking. UNICEF Deutschland fordert eine umfassende Strategie für ein besseres Aufwachsen von Kindern in Deutschland und formuliert konkrete Empfehlungen zur Bekämpfung von Kinderarmut, der Schaffung chancengerechter Lebensbedingungen, einer Stärkung von Kinderinteressen in der Politik sowie dem kontinuierlichen Monitoring staatlicher Maßnahmen für eine bessere Datenbasis. 
Alle Informationen finden Sie hier.

Zuletzt bearbeitet: 30. Juni 2026
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